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Hans Fleiner

Hans Fleiner entstammt dem Aarauer Familienzweig Fleiner in der Schweiz (ab 1826), einem Geschlecht das sich bis ins 13.Jh. zurückverfolgen lässt. Seine Eltern waren Albert Fleiner I, Zementindustrieller aus Aarau und Leontine Zschokke. Seine Mutter war die Tochter von Heinrich Zschokkes ältestem Sohn Theodor, Arzt und Naturwissenschaftler.

Also sind alle  Stiftungsmitglieder auch Nachkommen von Heinrich Zschokke ab.
Zitat* : « Der aus Magdeburg stammende Schriftsteller und Privatdozent für Theologie und Philosophie Heinrich Zschokke (1771-1848) hat dieses halbe Jahrhundert als Politiker und Staatsbeamter, als Schriftsteller und Erzieher, als Unternehmer und Briefschreiber wie nur wenige beobachtet, interpretiert und mit gestaltet. Er wurde so zu einem Wegbereiter der modernen Schweiz.
3 Jahre vor der französischen Besetzung 1798 kam er, 24 Jahre alt, in die Schweiz. »

1802 liess er sich in Aarau nieder.

Hans Fleiner, Stiftungsgründer 
(1. Februar 1864 – 18. März 1922)

Nach dem Tod seines Vaters anno 1885, also mit 21 Jahren, übernimmt Hans Fleiner die Zementfabrik, deren Direktor er wird. 
Er galt als großer Jäger und Ornithologe und besaß Autorität auf dem Gebiet von Jagd und Jagdschutz. Von 1892 -1901 war er politisch aktiv im Aargauer Großrat. Er war Mitglied des Zentralvorstandes des Aargauer Tagblattes. 
1903 Verkauf der Zementfabrik‚ was ihm Zeit gibt für literarische Tätigkeit. Neben politischen Artikeln 1901-1903 schreibt er Lustspiele und Schwänke: „Am Wahltag“, „Frau Vizeamman“ usw., die noch heute gespielt werden. Große geistige Lebendigkeit‚ Witz, Humor und Musikalität charakterisieren ihn.

Hans Fleiner hatte 4 Geschwister. Fritz, Dr.jur./rer.pol./h.c., der jüngste, war prägend als Staatsrechtsprofessor und blieb kinderlos. Von den drei anderen stammen wir ab, mütterlicher- oder väterlicherseits.
Sie waren: Albert II war Redaktor an der Neuen Zürcher Zeitung.  Fanny wurde in Neustadt i.d. Pfalz zur Engelmann und Martha hat meinen Grossvater Hermann Hunziker geheiratet, den Chemiker, Fabrikanten, später Landschaftsmaler in Aarau gewesen ist.

In 1920 hat Hans testamentarisch bestimmt, aus drei 12-teln seines Vermögens einen Fonds « zu Gunsten seiner Geschwister oder deren Kinder und Kindeskinder zu bilden, falls sie einen Zuschuß nötig haben oder in Not geraten sind ohne ihre Schuld. »
Nach seinem Tod, 1922, ist die Hans Fleiner’sche Familienstiftung mit Sitz in Aarau, am 31. Januar 1923 rechtskräftig geworden. Seither tagte sie quasi lückenlos einmal im Jahr.

Dominique Hunziker, im März 2019

*    Werner Ott, Heinrich Zschokke, Verlag hier+jetzt, Aarau, 2013
 ** Flyner- Fliner- Fleiner, Deutsches Familienarchiv Band 17, Else Rath-Höring, Aisch, 1961

Die Stiftungsräte

Fribourg, April 2018
v.l.n.r.

Dominique Hunziker

Aktuar

Thomas Fleiner

Ehrenmitgleid

Michael Fleiner

Stiftungsrat

Henrik Kersten

Stiftungsrat

Walter Stoffel

Präsident